In Irland gib es ein reiches Vorkommen verschiedener Elfen und anderer Geister. Es können jederzeit welche in der Nähe sein. Sie zeigen sich jedoch nicht gerne den Menschen.
Aber was ist nun eigentlich ein "Leprechaun"?
Er wird als Irland "Nationalkobold" bezeichnet.
Die Leprechauns sind kleine trollartige Wesen oder auch Kobolde die mit grünen Jacken roten Kniebundhosen, Wollstrümpfen und breitrandigen Hüten bekleidet sind. (siehe Bild) Sie leben alleine an Wasserläufen oder hinter Büschen und Hecken.
Leprechauns gehen dem Schusterhandwerk nach, deshalb liegt es nahe, dass sie die gesamte Märchenwelt mit Schuhen beliefern. Neben der Schusterei ist er auch der Bankier der Gnomenwelt. Leprechauns wissen, wo sich große alte Geldverstecke befinden und haben sich als Wächter des Reichtums bezahlt gemacht. Elfen müssen zu den Leprechauns gehen, wenn sie Gold für Festlichkeiten oder Geschenke benötigen.
Leprechauns haben immer zwei Lederbeutel bei sich. In einem ist ein silbernes Geldstück eine Zaubermünze, die jedesmal, wenn mit ihr bezahlt wurde zurück in den Beutel kehrt. Im anderen Beutel ist eine Goldmünze die dazu benutzt wird, sich aus schwierigen Lagen herauszuwinden. Wurde sie benutzt verwandelt sich in Asche.
Wir sind nun also die "tanzenden Trolle oder Kobolde".
Mehr über die Koboldwelt in Irland kann man im "Kleinen Handbuch der irischen Elfen" aus dem Weltbildverlag erfahren.......